Mit Facebook ins Digital-Labor

Bei der Abstimmung fürs Digital-Labor hatte die Idee der Caritas aus Euskirchen die meisten Fans. Was geplant ist, beschreibt Kommunikationschef Carsten Düppengießer.

Das Ergebnis war ein guter Startschuss für den Plan, künftig auf einer eigenen Facebook-Seite mehr Öffentlichkeit zu erreichen. Dabei sollen die Caritas-Mitarbeiter(innen) zu Botschafter(inne)n der Caritas-Arbeit werden.


Was treibt dich in Sachen Digitalisierung in der Caritas um?

Er ist der Kopf hinter der Labor-Idee "Facebook als Gemeinschaftswerk".

Carsten Düppengießer, beim Caritasverband Euskirchen für Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising zuständig, ist der Kopf hinter der Labor-Idee „Facebook als Gemeinschaftswerk“.

Kommunikation hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Etablierte Medien, wie die Tageszeitungen, verlieren an Reichweite. Die sozialen Medien haben ein anderes Kommunikationsverhalten bei den Nutzern erzeugt und erreichen sehr viele Menschen. Über unsere Lab-Idee wollen wir einerseits die Menschen in unserer Region direkter und einfacher erreichen, mit ihnen in einen Dialog treten. Andererseits sehe ich hier die Chance, unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit zu geben, sich und ihre tägliche Arbeit darzustellen. Sie zu Botschaftern ihrer Caritas-Arbeit zu machen. Sie können so Kommunikation aktiv mitgestalten. Gerade die kleinen alltäglichen Dinge, die eben nicht über eine Pressekonferenz kommuniziert werden, sind, davon bin ich überzeugt, für die Menschen unserer Region interessant, können uns sympathischer und authentischer machen.


Was erwartest Du vom Digital-Labor?

Das Digital-Labor soll uns helfen, Spielregeln -ohne die es nun einmal nicht geht- zu finden, nach denen wir dann im Anschluss verbindlich und erfolgreich auf Facebook spielen können. Außerdem erhoffe ich mir Handwerkszeug, damit meine Kolleginnen und Kollegen mit viel Engagement und Neugierde als Caritas-Botschafter in der Social-Media Welt unterwegs sein können. Ein Facebook-Auftritt der Caritas Euskirchen, der mit einer gewissen Leichtigkeit und Freude daherkommt, echter Dialog mit den Menschen in unserer Region und eine noch größere Identifikation unserer Mitarbeitenden mit unserem Verband, das wünsche ich mir als Ergebnis des Digital-Labors


Wer wird beim Digital-Labor dabei sein?

Vor allem jüngere Kolleginnen und Kollegen in unseren Fachbereichen „scharren“ schon seit Längerem mit den Hufen, wollen neue Kommunikationsformen ausprobieren. „Warum sind wir nicht auf Facebook?“, habe ich in den letzten Jahren des Öfteren gehört. Allerdings hat sich als einer der Ersten auch ein erfahrener Kollege angemeldet, den ich nicht unbedingt auf dem Schirm hatte. Das macht mich zuversichtlich, die ganze Bandbreite unserer Mitarbeiterschaft ansprechen und mitnehmen zu können.

1 Comment

  1. Hallo,

    Facebook als Gemeinschaftsprojekt finde ich eine spannende Idee. Die Inhalte können nicht ausgedacht werden sondern sind Themen im Alltag unserer Einrichtungen. Wie es zu schaffen ist, hier noch ein größeres Bewusstsein zu schaffen, dass das tägliche Tun berichtenswert ist und auch den Aufwand auf mehrere Schultern zu verteilen, das ist auch bei uns immer wieder eine Frage. Gleichzeitig benötigen die MA Kompetenzen, wie man sich in sozialen Medien als Botschafter auf einer Unternehmensseite verhält und überhaupt, wie man Inhalte aufbereiten sollte, um bei der Community auf Interesse zu stoßen. Ich hätte Interesse am Digitalen Labor zu diesem Projekt teilzunehmen.

    Lieben Gruß aus Berlin
    Claudia Appelt, Pressesprecherin
    Caritas Altenhilfe GGmbH

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