Mit dem Projekt Caritas Digital 21 hat der Caritasverband für die Diözese Würzburg frühzeitig die Weichen für eine professionelle, einheitliche und zukunftsorientierte IT-Infrastruktur gestellt. Ausgehend von einer umfassenden Bestandsaufnahme wurde deutlich: Viele Caritas-Einrichtungen, insbesondere kleinere Träger, waren mit ihrer heterogenen und teils veralteten IT-Landschaft nicht ausreichend auf den digitalen Wandel vorbereitet. Die daraus entstandene Initiative verfolgt das Ziel, eine leistungsfähige, sichere und wirtschaftliche IT-Versorgung über eine zentrale Plattform bereitzustellen – und damit digitale Teilhabe, effiziente Abläufe und moderne Arbeitsbedingungen zu ermöglichen.
Kern des Projekts ist die Anbindung an die modulare Wohlfahrt.Cloud des IT-Dienstleisters SoCura, die zentrale Datenverarbeitung, hohe Sicherheitsstandards sowie nutzerfreundlichen Support rund um die Uhr bietet. Mehr als 200 Einrichtungen – von Kindertagesstätten bis zu Fachverbänden – haben sich inzwischen angeschlossen. Der Betrieb erfolgt zu festen Konditionen, unabhängig von Einrichtungsgröße oder -typ. Das schafft Planbarkeit, Entlastung und eine spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen vor Ort.
Gerade während der Corona-Pandemie bewährte sich die gemeinsame IT-Plattform: Innerhalb weniger Tage konnten über 40 % der Nutzer*innen ins mobile Arbeiten wechseln. Auch langfristig ist Caritas Digital 21 ein strategischer Vorteil – etwa im Wettbewerb um Fachkräfte, die zunehmend moderne digitale Arbeitsumgebungen erwarten.
Das Projekt stärkt die subsidiären Strukturen der Caritas in Unterfranken, indem es technische Standards schafft und IT-Sicherheit sowie Datenschutz gewährleistet. Gleichzeitig fördert es die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Trägern, Fachverbänden und Einrichtungen – ganz im Sinne eines vernetzten und zukunftsfähigen Wohlfahrtsverbands.