Die Nutzung von Smartphones oder anderen Geräten zur digitalen Kommunikation mit Familie, Freund:innen, Ärzt:innen, Behörden oder Dienstleistenden gehört für viele Menschen längst zum Alltag.
Digitale Teilhabe setzt jedoch den Zugang zu entsprechenden Geräten sowie das Wissen über deren Nutzung voraus. Für Menschen ohne eigene Wohnung oder Obdach ist dieser Zugang oft eingeschränkt oder gar nicht vorhanden. Ihr Alltag ist in besonderem Maße von digitaler Ungleichheit geprägt.
Um dem entgegenzuwirken, hat der SKM Köln – Sozialdienst Katholischer Männer e.V. das Projekt „Digitale Brücke“ ins Leben gerufen. Gefördert wird das Projekt von der Sozialstiftung NRW.
In zwei Kontaktstellen für wohnungslose Menschen werden Formate entwickelt und erprobt, die den Zugang zu digitalen Geräten ermöglichen, digitale Kompetenzen vermitteln und aufsuchende digitale Beratung anbieten. Ziel ist es, Brücken in die digitale Gesellschaft zu schaffen.
Zudem qualifiziert das Projekt haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende, um eine bedarfsgerechte Begleitung und Beratung der Nutzenden sicherzustellen.
Ein Beirat, bestehend aus Adressat:innen der Kontaktstellen, begleitet das Projekt. Für die begleitende Evaluation konnte ein Lehrforschungsseminar der TH Köln gewonnen werden.
Die Zusammenarbeit erfolgt mit den Teams der Wohnungslosenhilfe, mit Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Beratungsdiensten sowie dem Team der Fachstelle Ehrenamt des SKM Köln.