Das war die Caritas-Digital-Werkstatt 2015

Kleine Werkschau über das, was 82 digital Begeisterte der Caritas erlebt und entwickelt haben.
Eines vorweg: Was ihr hier lest, ist ein (subjektiv zusammengestelltes) Best-Of der Caritas-Digital-Werkstatt. Wenn euch die komplete Live-Dokumentation interessiert, besucht unser Werkstatt-Tagboard.

Video

Spaßfaktor

Über den gemeinsamen Abend im fußläufig gut zu erreichenden ;-)) Chicago Meatpacker’s reden wir an dieser Stelle nicht. Da ging’s laut, lustig und fettig zu.

#caritasdigital kann auch analog und lecker

A photo posted by Robert Schedding (@schedding) on

Die Atmosphäre in der Werkstatt war dagegen meist hoch konzentriert und fachlich enagagiert. Deshalb gab es per Twitter diesen Zwischenruf:

Da Martin spontan kein Witz einfiel, den er im Plenum zum Besten geben wollte, sorgte Maike Janssen von Wigwam für lustige Lockerungsübungen. #Spaghettiiiiiii.

Caritas Digitalwerkstatt

Schmunzler gab es auch für die Ausschilderung der Werkstatt-Räume im Frankfurter Spenerhaus.

#caritasdigital #ffm

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Am frühen Nachmittag des ersten Tages ploppte dann noch eine Meldung auf, die als Beweis für die Größe der Caritas-Community hätte dienen können – wenn sie von Martin nicht schnell ins rechte Licht gerückt worden wäre 😉

Premiere – Caritas goes Barcamp

Maike kündigte das Barcamp als organisiertes Chaos an. Die Beschreibung traf zumindest für den Beginn zu, da die Session-Planung zeitversetzt online und offline ablief. Allerdings setzt Chaos bekanntlich viele kreative Eruptionen frei. Die gab es bei der abschließenden Werkschau zu bewundern.

Von der „Stillen Post“ als Symbol dafür, dass interne Kommunikation mehr ist als Flüstern,

über erste Ansätze für einen Caritas-Tatort,

und einer Google-Luftballon-Installation, die dafür stand, dass ohne die großen Player nicht viel geht, obwohl alle am liebsten auf sie verzichten würden,

Google muss man mögen

bis hin zum glitzernden Ordner, in dem Ideen für Postings im Jahreslauf gesammelt werden,

Ideenordner

die Ergebnisse des ersten Caritas-Barcamps konnten sich im wahrsten Sinne des Wortes „sehen lassen“.

Für Sabine Depew ist das Barcamp auch die Arbeitsform der Zukunft. Wobei Robert Schedding in seinem Blog ein Problem anspricht: „Gerne hätte ich mich am liebsten gevierteilt.“ Mal schauen, bei welcher Gelegenheit diese Methode (gemeint ist ausdrücklich nicht das Vierteilen) wieder in Caritas-Zusammenhängen auftaucht. Hoffentlich bald.

Heiß diskutiert

wurde schon im Anschluss an die erste Keynote. Vivian Pein skizzierte darin die Elemente einer Community (Blogbeitrag folgt). Nach der Begriffsklärung wagte sie Aussagen über eine mögliche Caritas-Community und gab diese Empfehlung:

Wenngleich damit nicht alle einverstanden waren, gab es bei der Frage nach dem gemeinsamen Bezugspunkt, den eine Caritas-Community bieten könnte, schnell gute Ideen:

Die Impulse von Vivian Pein wirkten bei vielen Werkstatt-Teilnehmer(inne)n nach. Ob diese Frage in einigen Jahren mit Ja beantwortet wird, hängt letztlich von uns allen ab:

Weniger kontrovers ging es bei der Keynote von Katharina Nocun von Campact zu. Ihr Thema war:

Vielleicht lag es daran, dass Katharinas Ausführungen für die meisten Öffentlichkeitsarbeiter kein Neuland waren – und daran, dass einige Fragen im Verband wie das tägliche Murmeltier grüßen:

Geht es um die Konsequenzen der digitalen Transformation muss sich die Caritas auf Bundesebene allerdings sicher mit dieser Frage beschäftigen:

In einer Aussage von Katharina fanden sich offensichtlich viele wieder:

Highlights

Die Barcamp-Session von Jens Albers aus dem Bistum Essen fand richtigerweise im großen Saal statt. Viele Werkstatt-Teilnehmer(innen) wollten wissen, wie er und seine Kollegen die Ostergeschichte über WhatsApp transportiert haben. Hier seine Folien:


Felix Neumann
berichtete in seiner Barcamp-Session vom Community-Management auf den Social-Media-Kanälen von katholisch.de. Keine einfache Sache, bei diesem Kommentarvolumen:

Dennoch formulierte Felix einen amibtionierten Anspruch:

Fortsetzung folgt …

Die Rückmeldungen lassen darauf schließen, dass die meisten Teilnehmer(innen) mit jeder Menge neuer Kontakte und Ideen nach Hause gefahren sind. Doch im Arbeitsalltag verfliegen gute Vorsätze  schnell… Deshalb hier noch mal die Anknüpfungspunkte zum Weitermachen. Schließlich gilt:

5 Kommunikationsprinzipien für eine digitale Caritas

Ein Ergebnis dieses iterativen Prozesses sind die Prinzipien, nach denen wir von der Caritas online kommunizieren wollen. Sie wurden von Workshop-Teilnehmer(innen) des Digitalisierungs-Projektes im Deutschen Caritasverband entwickelt. Auch wenn die fünf Prinzipien auf eine Folie passen: Als Selbstverpflichtung, deren Einhaltung im Online-Alltag nicht immer einfach sein dürfte, haben sie das Zeug dazu die digitale Transformation der Caritas voranzubringen.

#caritasdigital – vom Newsletter bis zum digitalen Stammtisch

Auch wenn es nicht jedes Jahr eine Digital-Werkstatt geben kann, es gibt viele Möglichkeiten, wie die digital Interessierten des Verbandes in Kontakt bleiben können:

#teambewegt

Wir haben es direkt mit 80 Leuten ausprobiert. Es macht riesen Spaß! Motiviert eure Teams für die erste Video-Challenge der Caritas in Deutschland. Denkt an die Empfehlung von Vivian Pein: Family and Friends sind idealerweise die Katalysatoren für eine Online-Community!
www.caritas.de/teambewegt

#teambewegt

Digitalisierung weiter denken

Vielleicht steht die Digital-Werkstatt rückblickend einmal am Anfang eines Prozesses, der den Verband nachhaltig verändert. In einer Barcamp-Session trafen sich digital Interessierte, die mit ihren Thesen zur Digitalisierung der Caritas deutlich machten: Dieses Thema betrifft alle Bereiche und es ist an der Zeit, dass die Verantwotlichen des Verbandes das zur Chef(innen)sache machen. Sabine Depews Fazit lautete:

Sammlung der Social-Media-Kanäle der Caritas

Robert Schedding hat nicht lange gefackelt und seine Barcamp-Idee bereits online gebracht: „Die SoMe-Kanäle der karitativen Einrichtungen muss mal jemand zusammentragen. Ich sage: Falsch! Die müssen wir gemeinschaftlich sammeln.“ Und, seid ihr schon drin?

Virtuelles Digital-Labor

Adrian Dietrich will das Erfolgsmodell der Digital-Labore online weiterentwickeln und hat auf der Heimfahrt mal schnell eine Projektskizze online gestellt. Was meint ihr dazu?

Das eigentliche Fazit

kam von einem, der in Frankfurt nicht dabei sein konnte. Roland Knillmann prägte bei einer Vorgängerveranstaltung folgenden Satz

Macht euch selbst ein Bild

Die Fotos von der Digital-Werkstatt hat Malte von Wigwam für uns geschossen. Vielen Dank für diese lebendige Erinnerungen.

Caritas Digital-Werkstatt 2015

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